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Ludger Kenning – Mattis Schindler

Obusse in Deutschland

Band 1

272 Seiten DIN-A4 gebunden, 78 Farb- und 543 SW-Fotos, 87 Skizzen, 77 Tabellen

ISBN 978-3-933613-34-9   Preis: 43,90 €

  Die Obusgeschichte in Nord-, Mittel- und dem früheren Ostdeutschland ist praktisch ein Streifzug durch die Gesamtentwicklung des fahrdrahtgebundenen gleislosen Omnibusses – von den ersten Versuchen anno 1882 bis hin zum modernen Niederflurwagen. Die Hintergründe sowohl der Entstehung als auch der Stillegung der insgesamt 53 hier ausführlich dargestellten Anlagen sind sehr vielschichtig. Hatten die ersten „Gleislosen Bahnen“ noch der Erprobung neuer Techniken gedient, so bot die Industrie schon bald ein leistungsfähiges, energiesparendes und umweltschonendes Verkehrsmittel an, das im Personen- und teils auch im Güterverkehr auf beachtliche Beförderungszahlen kam. Auch in den 30er Jahren, als sich mit dem Anbruch der neuen Ära der Begriff „Obus“ etablierte, gab es in Nord- und Mitteldeutschland „bahnbrechende“ Anlagen. So zählte Spandau zu den ersten drei neuen Obusbetrieben jener Zeit, während Oldenburg das erste richtige Stadtnetz erhielt. Fielen die meisten westdeutschen Betriebe in den 50er und 60er Jahren dem Wahn einer „autogerechten Stadt“ zum Opfer, so setzte man in der DDR vielerorts weiterhin auf den Obus. Den letzten Obusbetrieb Nord- und Mitteldeutschlands finden wir heute in Eberswalde. Das voluminöse, übersichtliche und reich illustrierte Standardwerk behandelt folgende Betriebe:

 

Berlin:

Wilmersdorf 1882, Akkubusse 1898/1900, Teltower Kreisbahn 1902, Oberschöneweide 1902, Niederschöneweide 1904-05, Steglitz 1912, Spandau – Staaken 1933-52, Steglitzer Obusnetz 1935-65, Ost-Berliner Obusnetz 1951-73

Potsdam:

Babelsberger Obusbetrieb 1949-95

Eberswalde:

Gleislose Bahn 1901/02, Obusbetrieb seit 1940

Projekte

in Schöneiche, Cottbus, Frankfurt (Oder), Neubrandenburg, Stralsund und Rostock

Flensburg:

Ballastbrücke – Marienhölzungsweg 1943-57

Kiel:

Obusbetrieb nach Toweddern und Kroog 1944-64

Hamburg:

Blankenese – Marienhöhe 1911-14, Hafenschleppbahn Altona 1912-50, Harburger Obusbetrieb 1949-58

Bremen:

Gleislose Bahnen auf der Parkallee 1910-12 und in Arsten 1910-16, Obusbetrieb Gröpelingen – Burgdamm 1949-61

Bremerhaven:

Obusbetrieb nach Lehe und Schiffdorf 1947-58

Oldenburg:

Der Trollibus, das erste deutsche Stadtnetz 1936-57

Jever:

Pekol-Überlandstrecke nach Wilhelmshaven 1944-54

Wilhelmshaven:

Obusbetrieb zur Marinewerft 1943-60

Osnabrück:

Das große Stadtnetz 1949-68

Hannover:

Obusbetrieb Langenhagen – Lister Meile 1937-58

Hildesheim:

Obusbetrieb in den Hildesheimer Wald und zur Marienhöhe 1943-69

Magdeburg:

Mit dem Obus nach Südwest 1951-70

Bitterfeld / Elbingerode:

Oberleitungs-Lkw 1984-89

Erfurt:

Nach Hochheim, Melchendorf und Ringelberg 1948-75

Weimar:

Obusbetrieb in der Goethestadt 1947-93

Gera:

Obusbetrieb zwischen Dornaer Straße und dem Bergarbeiterkrankenhaus 1939-77

Greiz:

Obusbetrieb St. Adelheid – Greiz – Elsterberg 1945-69

Zwickau:

Mit dem Obus vom Poetenweg nach Weißenborn und Stenn 1938-77

Leipzig:

Elektrotechnische Ausstellung 1912, Obusbetrieb nach Markranstädt, Zwenkau und zur Lipsiusstraße 1938-75

Wurzen:

Gleislose Industriebahn 1905-28

Großbauchlitz:

Mühlenbahn 1905-14

Königstein a.d. Elbe:

Gleislose Bielatalbahn 1901-04

Dresden:

Dresdner Haide-Bahn 1903-05, Obusbetrieb 1947-75

Hoyerswerda:

Obusbetrieb in der Neustadt 1989-94

Projekte

in Altenburg (Thüringen), Halle a.d. Saale, Eisenach, Suhl, Chemnitz, Plauen und Bad Schandau

Frühere deutsche Ostgebiete:

Gleislose Bahn Breslau – Brockau 1912-13, Waldenburg 1944, Liegnitz 1943, Landsberg a.d. Warthe 1943, Danzig/Gdingen 1943, Allenstein 1939, Königsberg (Ostpreußen) 1943, Insterburg 1936

 

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